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Minimal invasive Operationen

Ein enormer Fortschritt in der Hunde-Orthopädie

Bei der Athroskopie, dieser minimal-invasiven Operationstechnik, kann das Gelenk mit Hilfe einer 2,4 mm dünnen Kamera (Endoskop, Arthroskop) wie durch ein Schlüsselloch untersucht und mit feinen Spezialinstrumenten operiert werden. Beim Menschen haben die arthroskopischen Techniken die meisten offenen Gelenkoperationen (mit Eröffnung und Freilegung des Gelenks) ersetzt. Beim Hund ersetzen die minimal-invasiven Operationen vor allem die aufwändigen und komplikationsreichen Operationen an Ellbogen- und Schultergelenken. Ideal ist die Arthroskopie auch zur Diagnose des Kreuzbandrisses beim Hund. So wird die häufigste Gelenkserkrankung des Ellbogengelenks, nämlich das sogenannte fragmentierte (gebrochene) Coronoid, das schon beim Junghund zu hartnäckigen Lahmheiten führt, routinemäßig arthroskopisch operiert. Diese Entwicklungsstörung der Gelenkknochen führt in der Regel schon beim Junghund zu erheblichen Lahmheiten und Schmerzen, die, wenn sie nicht operativ beseitigt werden, zwangsläufig zu dauerhaften Schäden (Arthrosen und Knorpelverlust) führen. Interessant ist die Arthroskopie auch beim Kreuzbandriss des Hundes.

Durch die bei der Arthroskopie stark vergrößerte Darstellung der Gelenkstrukturen kann im Ellbogen arthroskopisch sogar genauer operiert werden als bei der offenen Gelenksoperation. Weitere Vorteile für Hund und Herrchen sind:

  • Die Gefahr von Wundheilungsstörungen tendiert gegen Null
  • Halskragen und Verbände sind in der Regel unnötig
  • Die Rekonvaleszenzzeit verkürzt sich

Für spezielle Fragestellungen informieren wir Sie gerne auch telefonisch.

16.07.2024

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