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Julia Luppold, Tiermedizinische Fachangestellte

"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust", sagte schon Goethe. Da kann sich Julia Luppold gleich anschließen: Eine Seele und das Herz von ihr gehören definitiv den Tieren und ihrem Beruf. "Ich habe während der Schulzeit ein Praktikum bei einem Tierarzt gemacht, dann war die Sache klar", erzählt sie. Auch die Ausbildung (in Villingen) schloss sie mit einer Belobigung ab. Kein Wunder, dass sie danach sofort in Freiburg in einer Kleintierpraxis eine Stelle fand. Schließlich zog es sie dann aber doch wieder in die Heimat und somit dann auf den Schabelhof. Die andere Seele möchte dann aber doch noch "mehr" machen und so nahm sich Julia von Herbst 2019 bis zum Mai 2020 eine Auszeit, die sie zu einer schulischen Weiterbildung bei der IHK nutzte. Durch Corona hat sich die Prüfung verzögert, doch mit bestandem Abschluss ist sie zudem Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Die "dritte Seele" und das Herz hat sie an die Fotografie verloren. Dabei ist Foto nicht gleich Foto: Das naheliegende, also Tiere, fotografiert Julia nicht. "Ungewöhnliche Landschaften oder kreative Kompositionen sind mir lieber", sagt sie. Und die fotografiert sie zwar digital, aber immer im manuellen Modus. Zudem probiert sie beispielsweise auch ungewöhnliche Umsetzungen mit Polaroid aus: "Da muss man mehr überlegen und knipst nicht einfach drauf los." Das Makro-Objektiv ist dabei ihr liebstes Arbeitsmittel - und heraus kommen völlig überraschende Bilder. Die örtliche Tageszeitung hat das Potential von Julia als Fotografin bereits erkannt, im vergangenen Jahr wurde ihre "Eiskugel" veröffentlicht und rief große Begeisterung hervor. Der Artikel dazu und eine Auswahl der Bilder sind unten und beim Anklicken der Links zu sehen.

"Natürlich wäre es ein Traum, dieses Hobby zumindest teilweise zum Beruf zu machen", sagt Julia. Aber: Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, etwas anderes als Tierarzthelferin zu sein", räumt sie dann doch ein.

Kleine Berufskunde - oder: wie frau richtig hebt...

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